• DIE BLECHTROMMEL (BRD/FR 1979)

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An diesem Tag, an dem ich über die Welt der Erwachsenen und über meine eigene Zukunft nachdachte, beschloss ich, einen Punkt zu machen. Ich wollte von jetzt an keinen Finger breit mehr wachsen, für immer der Dreijährige bleiben. (Oskar Matzerath)

Aus genereller Verweigerung gegen die Welt der Erwachsenen stellt der kleine Oskar, dessen geistige Entwicklung bereits mit dem Augenblick seiner Geburt vollständig abgeschlossen ist, an seinem dritten Geburtstag das Wachstum ein. Er stürzt sich die heimische Kellertreppe hinunter und stellt die Ärzte mit seiner Fähigkeit, Glas zersingen zu können, zusätzlich vor ein großes Rätsel. Die rotweiße Blechtrommel, die er zum Geburtstag geschenkt bekommt, nutzt er fortan, um Distanz zwischen sich selbst und seiner Umwelt zu schaffen, um seine ganz eigene Sprache gegen Ideologie und Fanatismus zu kreieren, um zu protestieren gegen die Hybris der Menschen in seiner Umgebung. So begegnet Sonderling Oskar auf seine ganz eigene Weise blechtrommelnd dem Aufstieg und schließlich auch Fall des Nazis-Terrors in Danzig.

Collage: Geburtsszene mit Auszügen aus dem Arbeitsdrehbuch

Volker Schlöndorff über die Geburtsszene

Volker Schlöndorff über die Special Effects

Volker Schlöndorff über die Arbeit mit David Bennent

Volker Schlöndorff über Oskar und Maria in der Badekabine

Volker Schlöndorff über die Oscar®-Verleihung

Am 28. März 2013 war Volker Schlöndorff zu Gast im Deutschen Filmmuseum und sprach mit Rudolf Worschech von epd film über DIE BLECHTROMMEL und die Oscar®-Verleihung.

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