• Der neunte Tag (DE/LU 2004)

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Der luxemburgische Priester Henri Kremer (Ulrich Matthes) ist im sogenannten „Pfarrerblock“ im KZ Dachau interniert. Das Blatt scheint sich für ihn zu wenden, als er überraschend entlassen wird. Doch die vermeintliche Freiheit währt nicht lange. Lediglich „Urlaub vom KZ“ wird ihm gewährt, um in dieser Zeit der Gestapo einen Dienst zu erweisen: Gelingt es Kremer, innerhalb von acht Tagen den luxemburgischen Bischof (Hilmar Thate) zur Kollaboration mit den Nazis zu überreden, kommen seine 18 Luxemburger Mithäftlinge sowie er selbst frei. Scheitert er, muss er am neunten Tag zurück ins KZ, was den sicheren Tod für ihn und seine Leidensgenossen bedeutet. In diesen acht Tagen sieht er sich täglich dem Gestapo-Offizier Gebhardt (August Diehl) gegenüber, der mit Kalkül und gezielter Verführung versucht, Kremer auf seine Seite zu ziehen. Zwischen dem katholischen Priester Kremer und dem NS-Karrieristen mit Theologiestudium Gebhardt entwickelt sich ein geistiges und geistliches Duell um Glaube, Verrat und Moral, das deutliche Unterschiede, jedoch auch eine große Gemeinsamkeit aufzeigt: den Glauben an Gott.

Als ihm klar wird, was er tun muss, weiß er nicht, ob er das, was er als richtig erkannt hat, auch bewältigen wird. Das ist das eigentlich Spannende: wissen, was man machen muss, ohne zu wissen, ob man die Kraft haben wird, es zu tun. Nur wer zum Schluss das Richtige getan hat, ist mit sich selbst identisch. (Schlöndorff 2011, S. 453)

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