• DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM (BRD 1975)

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Am Mittwoch, dem 5.2.1975, am Vorabend von Weiberfastnacht, verläßt eine junge Frau von siebenundzwanzig Jahren abends gegen 18.45 ihre Wohnung, um an einem privaten Tanzvergnügen teilzunehmen. Vier Tage später, nach einer dramatischen Entwicklung am Sonntagabend um fast die gleiche Zeit – genauer gesagt gegen 19.04 – klingelt sie an der Wohnungstür des Kriminaloberkommissars Walter Moeding und gibt zu Protokoll, sie habe mittags gegen 12.15 in ihrer Wohnung den Journalisten Werner Tötges erschossen…

Es sind vier Tage im Leben der Katharina Blum, die schlagartig alles ändern. Nachdem sie auf einer Karnevalsparty Ludwig Götten kennenlernt und ihn mit zu sich nach Hause nimmt, stürmt ein Polizeikommando am Morgen danach ihre Wohnung: Ihr Liebhaber soll ein gesuchter Bankräuber sein, sie seine vermeintliche Fluchthelferin. Katharina wird abgeführt und stundenlang festgehalten und verhört. Die lokale Boulevardpresse berichtet von Anfang an: Da sie ihre Geheimtipps unter anderem durch die Einsicht in die polizeilichen Vernehmungsprotokolle und durch fragwürdige Recherchemethoden erhält, kann sie tagtäglich hochexklusive Stories über das „Flittchen“, die „Gangsterbraut“ verbreiten. Die Dokumentation einer medialen Demütigung beginnt – bis Katharina ihren seelischen Mord mit einem physischen rächen wird.

Ich sah sofort, welch ein Schwein er war. Ein richtiges Schwein. Er sagte, was guckst du mich so entgeistert an, mein Blümelein – ich schlage vor, daß wir jetzt erst einmal bumsen. Ich dachte: „Bumsen, meinetwegen.“ Und ich hab die Pistole herausgenommen und sofort auf ihn geschossen. (Katharina Blum)

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